Bildungspolitische & strukturelle Innovationen
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BiM - Bildung im Mittelpunkt 2019
Summer City Camps
Die "Summer City Camps" sind das neue, flächendeckende Ferienangebot der Stadt Wien ab dem Sommer 2019, um allen Wiener Kindern feine Sommerferien zu ermöglichen, mit einem vielfältigen und pädagogisch wertvollen Programm, zu einem für alle Eltern leistbaren Preis (inkl. gesundem Mittagessen).
Umgesetzt werden die Summer City Camps in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien, der BiM – Bildung im Mittelpunkt als zentrale Koordinationsstelle und einem Netzwerk erfahrener Trägerorganisationen.
Die Summer City Camps waren ein in dieser Form neuartiges, sowohl bildungspolitisch wie sozial inklusiv wirksames Programm und wurden u.a. auch 2019 für den „Innovation in Politics“ Award nominiert. -
BiM - Bildung im Mittelpunkt 2018
Reorganisation der Freizeitpädagogik und schulischen Tagesbetreuung in Wien
Mit Beginn 2019 wurde die freizeitpädagogische Betreuung an Wiener Schulen auf neue, zeitgemäße rechtliche und organisatorische Beine gestellt.
Aufgrund der mittlerweile erreichten Größe als bedeutsamer Wirtschaftsbetrieb hatte sich gezeigt, dass ein Verein nicht mehr die geeignete Rechtsform darstellt. Aus dem Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung wurde daher BiM - Bildung im Mittelpunkt, eine gemeinnützige GmbH der Stadt Wien. Die bestehenden Organisationstrukturen wurden weiterentwickelt und professionalisiert. -
Wiener Volkshochschulen 2016
Jugendcollege
Das 2016 initiierte StartWien Jugendcollege ermöglichte Bildungswege für jugendliche Zuwander:innen, vorwiegend Asylwerber:innen und –berechtigte, die nicht mehr schulpflichtig sind. Mit dem Ziel, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 21 Jahren in einem modularen System fit für den Einstieg in eine weiterführende Schule oder berufliche Ausbildung zu machen.
Umgesetzt wurde das Netzwerkprojekt bei seinem Start von der VHS Wien als Lead-Organisation gemeinsam mit 8 Partnerorganisationen. -
Wiener Volkshochschulen 2015
Gratis Lernhilfe "Förderung 2.0"
Die VHS Wien bietet seit Februar 2015 im Rahmen der von der Stadt Wien finanzierten "Förderung 2.0" gratis Lernhilfekurse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für SchülerInnen der 5. bis 8. Schulstufe an öffentlichen Mittelschulen und AHS an.
Zusätzlich zu den VHS Lernhilfekursen an den Schulstandorten wird flächendeckend ein offenes Lernangebot entwickelt: die Lernstationen an VHS Standorten. Schüler:innen können diese Lernstationen unverbindlich und ohne Anmeldung nutzen. kurzfristige schulische Fragestellungen zu bearbeiten. Die VHS Lernstationen sind seit 2016 auch im Sommer geöffnet. -
Wiener Volkshochschulen 2013
BBE Deutsch
Die Beratungs- und Betreuungseinrichtung (BBE) Deutsch macht Clearings für potenziellen Deutschkurs-Teilnehmer*innen, die aus einem Einstufungstest und einem persönlichen Beratungsgespräch bestehen.
Die BBE-BeraterInnen vermitteln auf dieser Basis die Teilnehmer:innen individuell in jeweils jenen Deutschkurs, welcher am besten dafür geeignet ist, den maximalen Lernerfolg und somit den bestmöglichen Start in den beruflichen (Wieder-)Einstig in Aussicht zu stellen. -
Wiener Volkshochschulen 2012
Initiative Erwachsenenbildung
Die VHS Wien nimmt seit dem Start im Jahr 2012 eine österreichweit tragende Rolle im Fördermodell der von Ländern und Bund kofinanzierten „Initiative Erwachsenenbildung“ ein.
Schwerpunkt ist der Erwerb von Grundkompetenzen (Basisbildung) und das Nachholen von Schulabschlüssen (Pflichtschulabschluss).
Im Zeitraum 2012 - 2015 haben rund 1.400 TeilnehmerInnen die Pflichtschulabschlusslehrgänge der VHS Wien besucht. Die Angebote der Basisbildung ermöglichen den Teilnehmer:innen, Kompetenzen in den grundlegenden Fertigkeiten Lesen, Schreiben, Rechnen sowie Deutsch und Informations- und Kommunikationstechnologien zu erwerben und zu erweitern. -
Wiener Volkshochschulen 2008
Strukturreform der Wiener Volkshochschulen
In der Strukturreform der Wiener Volkshochschulen im Jahr 2008 wurden die 18 einzelnen Vereinsvolkshochschulen in den Bezirken und deren Dachverband zu einem gemeinsamen, wienweiten Unternehmen, der gemeinnützigen Wiener Volkshochschulen GmbH mit Beteiligung der Stadt Wien zusammengeführt.
Ziel des Reformprozesses waren die wirtschaftliche und organisatorische Konsolidierung, die Erhöhung von Planungssicherheit und Transparenz, die Entwicklung einer gemeinsamen Identität als wienweit agierende Organisation sowie die Positionierung der VHS Wien als zentrale Erwachsenenbildungseinrichtung der Stadt an der Schnittstelle Bildung - Arbeitsmarkt – Integration.
Das konsolidierte Unternehmen hatte mit Stand 2016 etwa 900 Mitarbeiter:innen an ca. 40 Standorten in Wien und einen Jahresumsatz von ca. 65 Mio. Euro. -
Volkshochschule Ottakring 2004
"Lernraum Ottakring" - Kompetenzzentrum für Sprachen, Integration & Diversität
"LernRaum Ottakring" bündelte Bildungsaktivitäten mit dem Ziel, Integration, interkulturelle Prozesse, Mehrsprachigkeit und sprachliche und kulturelle Diversität zu fördern.
Das Kompetenzzentrum organisierte daher zielgruppenspezifische Bildungsprogramme wie Alphabetisierung für Migrant*innen und Jugendbildung sowie ein breites Sprachenangebot, ebenso wie auch Entwicklungsarbeit und Know-how-Transfer.
Das Kompetenzzentrum fungierte somit als Anlaufstelle sowohl für Lernende als auch Unterrichtende - und als Impulsgeber und Drehscheibe für Entwicklungsprojekte und Innovationsnetzwerke, gemeinsam mit Partnerorganisationen wie dem Integrationshaus Wien. -
Volkshochschule Ottakring 1996
Sprachenzentrum Ottakring
Das Sprachenzentrum gründete auf der langjährigen Tradition der Expertise in Fragen des Sprachenlernens an der VHS Ottakring, die in der jüngeren Vergangenheit bis in die 1980er Jahre zurückreicht.
Neben der wichtigen Aufgabe als hochqualitativer Kursanbieter für Fremdsprachen und Deutsch als Zweitsprache mit einem differenzierten Programmangebot arbeitet das Sprachenzentrum Ottakring auch als Entwicklungszentrum, in dem innovative Modelle des Sprachenlernens erarbeitet werden und das als Partner in regionalen und internationalen Projekten und Netzwerken agiert. -
Volkshochschule Ottakring 1992
Jugendbildungszentrum & AlfaZentrum für MigrantInnen
Auf der Basis der Erfahrungen aus Pilotlehrgängen an der VHS Ottakring für den Hauptschulabschluss und der Alphabetisierung für MigrantInnen (im Rahmen der Aktion "Miteinander leben - miteinander lernen" des damaligen Unterrichtsministers Rudolf Scholten) entstand das Konzept für das Jugendbildungszentrum (JUBIZ) und das AlfaZentrum für Migrant:innen.
Der Schwerpunkt des JUBIZ lag im Lauf der folgenden Jahre im Erwerb von Deutschkenntnissen, dem Nachholen von Bildungsabschlüssen und der Qualifizierung von Jugendlichen an der schnitzle von Schule und Beruf.
Im AlfaZentrum wurde von der damaligen Leiterin und Gründerin Monika Ritter ein spezifisches Modell zum kombinierten Erwerb von Deutschkenntnissen und Lese-Schreibkenntnissen entwickelt und in Kursen ebenso wie in Ausbildungslehrgängen für Unterrichtende umgesetzt.
Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern.
Ernst Bloch